Mineralstoffe

Magnesiumpräparate – Welches Magnesium ist das Beste?

Informationen aus der Naturheilpraxis René Gräber

René Gräber
René Gräber

Bevor ich zur Frage komme welches Magnesium-Präparat das Beste ist, vorweg einige Anmerkungen zu diesem Mineralstoff.

Magnesium ist ein Erdalkali-Metall, das mit einem Massenanteil von rund 2 % in der Erdkruste vorkommt. Obwohl das nach “wenig” klingt, gehört Magnesium damit zu den 10 häufigsten Elementen im Erdmantel.

Dort ist das Metall mineralisch gebunden und in vielen Gesteinen enthalten. In gelöster Form liegt das Erdalkali-Metall als Kation vor, ist also positiv elektrisch geladen wie sämtliche Metalle im wässrigen Milieu.

Das Magnesium-Vorkommen im Meer- und Süßwasser hat dazu geführt, dass das Mineral für Organismen eine wichtige Rolle spielt. Die Bedeutung des Elementes ist überall in unserer Umwelt sichtbar: Es ist Bestandteil des Blattgrüns (Chlorophyll), ohne das weder Pflanzen und letztlich auch Tiere und der Mensch nicht leben könnten.

Vorkommen im Körper und Funktionen

Magnesium ist in allen ursprünglichen Lebensmitteln enthalten. In unserem Körper kommt das Erdalkali-Metall in sämtlichen Körperflüssigkeiten vor. Am höchsten ist die Konzentration in den Zellen, etwas geringer in Blut, Lymphe, Leibeshöhlenflüssigkeit, Gewebswasser und Hirnwasser. Wichtig ist das Element für den Wasser-Elektrolyt-Haushalt und erfüllt auch viel weitere, bestimmte und  bedeutende Funktionen im Stoffwechsel.

Magnesium ist ein Faktor, der die Aktivität vieler Enzyme steuert. Dazu gehören solche Proteine, die in Nervenzellen die Signal-Weiterleitung bewerkstelligen, im Energie-Stoffwechsel eine Rolle spielen und für Entgiftungs-Funktionen unentbehrlich sind. So ist Magnesium ein Co-Faktor für die Synthese von Glutathion, das ein wichtiges Antioxidans darstellt.

Bei vielen Enzymen wirken die Kationen als Antagonisten (Gegenspieler) zum Calcium. Auch dieses Element gehört zur Familie der Erdalkali-Metalle und ist dem Magnesium sehr ähnlich. Oft werden die durch Calcium aktivierten Enzyme durch Magnesium gehemmt. Ein Beispiel hierfür ist die Blutgerinnung. Diese „Koagulation“ wird durch Calcium gefördert, während Magnesium die komplizierte Reaktions-Kaskade abbricht. Mehr dazu auch in meinem Beitrag: Magnesium gegen Calcium – Über das richtige Verhältnis. Diese Balance zwischen Agonist und Antagonist sichert einerseits die Fließeigenschaften des Blutes, andererseits die Blutgerinnung bei Verletzungen.

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Wirkung auf Muskulatur

Bei der Kontraktion und Entspannung der Muskeln sind sowohl Magnesium als auch Calcium beteiligt. Magnesium aktiviert hier diejenigen Enzyme, die die Energie-Freisetzung auslösen. Ist die Magnesium-Konzentration zu niedrig (Hypomagnesiämie) kommt es zu Krämpfen, Tremor und unkoordinierten Bewegungen. Die Bedeutung des Erdalkali-Metalls für den Muskel betrifft auch die Herz-Aktion, weswegen ein Magnesium-Mangel sogar Herzbeschwerden zur Folge haben kann.

Wie sich ein Magnesium-Mangel sonst noch auswirkt

Experten-Schätzungen zufolge ist der Magnesium-Mangel ein recht weit verbreitetes Phänomen. US-amerikanische Fachleute vermuten, dass in ihrem Land rund 80 % aller Menschen davon betroffen sind. Ursache dafür ist eine fehlerhafte Ernährung, die besonders bei älteren Menschen zu einer Unterversorgung mit Mineralien führen kann. Bei den Senioren/innen ist die Fähigkeit, Vitalstoffe zu resorbieren, meistens herabgesetzt.

Eine Hypomagnesiämie hat neben den Symptomen an Muskeln noch weitere Anzeichen, auf die Sie achten sollten, auch wenn die Beschwerden nur unterschwellig auftreten. Ständige allgemeine Schwäche, Schläfrigkeit sowie Taubheit an den Extremitäten können auf einen Mangel des Minerals hindeuten. Die gefühllosen Haut-Areale sind oft Folge einer Durchblutungsstörung, die nach einer ausreichenden Versorgung mit Magnesium verschwinden kann. Daneben können auch Kopfschmerzen auftreten sowie Magen-Darm-Probleme mit Übelkeit und Erbrechen.

Die zerebrale Leistungsfähigkeit leidet unter dem Mineral-Defizit ebenfalls. Bemerkbar macht sich das an Konzentrations-Schwierigkeiten, Nervosität und sogar Depressionen.

Wenn Sie diese Zeichen bei sich verspüren, können Sie zunächst einen Magnesium-Test durchführen. Allerdings reicht die übliche Blutuntersuchung dafür nicht aus, weil damit nur die Plasma-Werte bestimmt werden. Die Hauptspeicher für Magnesium sind indes die roten Blutkörperchen. Hohe Plasma-Konzentrationen können sogar darauf hindeuten, dass der Körper die Magnesium-Reserven bereits angegriffen hat. Somit täuschen dann „hervorragende Werte“ über einen tatsächlichen Mangel hinweg. Sinnvoller ist ein Test, mit dem der Magnesium-Gehalt in den Erythrozyten gemessen wird (RBC-Test).

Was man gegen Magnesium-Mangel tun kann

Wenn bei Ihnen ein Mangel an dem Mineral festgestellt wird, können Sie mit einer besseren Ernährung einen Wandel herbeiführen. Sehr gute Lieferanten des Minerals sind getrockneter Agar-Seetang (770 mg Magnesium/100 g) und getrockneter Koriander (700 mg/100 g). Ebenfalls in dehydrierter Form enthalten weitere Kräuter viel Magnesium, wie zum Beispiel Basilikum (400 mg/100 g) und Petersilie (370 mg/100 g).

Zur Magnesium-Aufstockung sind gerade auch einige Nuss- und Körnerfrüchte gut geeignet. Dazu gehören Kürbiskerne (540 mg/100 g), Sonnenblumenkerne (420 mg/100 g),  Paranüsse (380 mg/100 g), (Kreuzkümmelsamen (360 mg/100 g), Leinsamen (350 mg/100 g) und Cashewkerne (280 mg/100 g).

Grünes Gemüse (Chlorophyll!) enthält zwar etwas weniger Magnesium, wird allerdings auch in größeren Mengen verzehrt. Bei einem Mangel empfehlenswert sind daher gefriergetrockneter Lauch (160 mg/100 g), Grünkohl (90 mg/100 g), Spinat (80 mg/100 g) und Mangold (80 mg/100 g). Unter den Hülsenfrüchten ist Lupinenschrot der Spitzenreiter mit 200 mg/100 g. Aber auch Kidneybohnen (150 mg/100 g), Weiße Bohnen (150 mg/100 g) und Linsen (130 mg/100 g) sind gute Magnesium-Lieferanten.

Zum Auffüllen des Magnesium-Speichers tragen im Grunde alle Obst- und Gemüsesorten bei, genauso wie Getreide, das in Vollkornbrot enthalten ist. Zwar ist in diesen Lebensmitteln der Magnesium-Gehalt geringer als in der oben aufgeführten Bestenliste, jedoch ist der Verzehr ebenfalls sinnvoll.

Um den Magnesium-Haushalt zu verbessern, sollten nur Bio-Lebensmittel verwendet werden. Denn es hat sich herausgestellt, dass die konventionelle Landwirtschaft die Böden auslaugt. Deswegen sind die darauf angebauten Feldfrüchte Mineralien-ärmer als pflanzliche Lebensmittel aus biologisch-dynamischer Produktion.

Wenn die Ernährung alleine nicht reicht

Eine Supplementierung mit Magnesium-Präparaten sollten Sie dann in Betracht ziehen, wenn es bestimmte Umstände erfordern. Der Bedarf an dem Mineral ist erhöht, wenn Sie durch Stress geschwächt sind oder viel Sport treiben.

Auch in der Schwangerschaft braucht der Körper mehr Magnesium, sowie bei verschiedenen Erkrankungen. Dazu gehören Nieren-Insuffizienz und Diabetes, sowie einige Darmstörungen. Auch ein Mangel an Vitaminen der B-Gruppe und einige Medikamente bringen einen Magnesium-Mangel mit sich. Ältere Menschen und Patienten in der Genesungs-Phase sollten besonderes Augenmerk auf ausreichende  Magnesium-Zufuhr richten.

Besonders für Schwangere, Senioren und chronisch Kranke ist die transdermale Applikation am besten geeignet, weil sie sehr gut verträglich ist.

Ausführlicher berichte ich zum Magnesium auch in meinem Grundsatzbeitrag zum Magnesium.

Eine nachweisbare Erhöhung der Magnesium-Konzentration im Blut und in den roten Blutkörperchen setzt erst nach 3 bis 4 Wochen der Einnahme des Supplements ein.

Kommen wir aber jetzt zu den Magnesium-Präparaten.

Viele Magnesium-Präparate: die Qual der Wahl

In allen Magnesium-Präparaten ist das Erdalkali-Metall als „Salz“ oder Mineral enthalten. Das sind kristalline Stoffe, die chemisch gesehen eine Verbindung aus Metall und Nicht-Metall sind. Die nichtmetallische Komponente kann organisch oder anorganisch sein.

Der Magnesium-Anteil ist in den einzelnen Wirkstoffen recht unterschiedlich. So bestehen die meisten anorganischen Salze in ihrer Masse zu einem größeren Teil Magnesium als die organischen Verbindungen. In Magnesiumoxid beträgt der Massenanteil von Magnesium 60 %, wohingegen er bei Magnesiumlactat nur 25 % ausmacht. In den Dosierung-Richtlinien ist das natürlich berücksichtigt. Nun ist aber nicht nur die Masse des Magnesiums entscheidend, sondern auch die Bioverfügbarkeit des Elementes. Dabei geht es um zwei Fragen:

  • Wird das Mittel im Darm optimal resorbiert?
  • Kommt das Magnesium an seinem “geplanten Wirkort” an?

Leider ist die Quellenlage hier sehr dünn, denn es gibt nicht ausreichend Studien, um die Fragen zur Bioverfügbarkeit jedes Magnesium-Präparates sicher zu beantworten. Insbesondere die Frage, ob Magnesium aus dem Wirkstoff auch in die Zellen gelangt und die Blut-Hin-Schranke (Hirnhäute) überwinden kann, ist nicht immer eindeutig zu klären. Sogar zur Resorptions-Rate gibt es widersprüchliche Studien-Ergebnisse. Dasselbe gilt für die Aufnahme von Magnesium durch die roten Blutkörperchen.

Lange galt unter Forschern, dass Magnesiumcitrat hier das Mittel der Wahl ist (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/2407766). Inzwischen rückt Magnesium-L-Threonat immer mehr in den Focus von Wissenschaftlern.

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Organische Magnesium-Verbindungen

Magnesiumcitrat ist das Magnesium-Salz der Zitronensäure. Das Mittel wird sehr schnell resorbiert, was allerdings nicht unbedingt ein Vorteil sein muss. Die Gesamtaufnahme des reinen Magnesiums ist mit 12 % ziemlich hoch, sodass die Verbindung als effektives Nahrungsergänzungsmittel gelten kann. Magnesiumcitrat eignet sich gut zur Behandlung leichter Verstopfung, weil die Darm-Peristaltik beschleunigt wird. Daneben soll Citrat in der Prophylaxe von Nierensteinen und deren Lyse hilfreich sein. Freilich beträgt der Gesamtanteil an Magnesium in der Verbindung nur 16 %.

Magnesiumorotat ist das Salz einer organischen Säure aus dem Harnstoff-Zyklus. Diese Verbindung soll bei der Behandlung der Koronaren Herzkrankheit und der Herzinsuffizienz sinnvoll sein. Es empfiehlt sich eine zusätzliche Gabe von Kalium. Das sollten Sie allerdings mit dem Arzt besprechen.

Magnesiummalat ist das Magnesium-Salz der Apfelsäure. Malat ist ein zentrales Zwischen-Produkt im Energie-Stoffwechsel. In der Tat gibt es Hinweise dafür, dass Magnesiummalat bei Erschöpfungszuständen und Fibromyalgie (Fasermuskelschmerz) hilft. Löslichkeit und Resorption gelten als sehr gut. Die Verbindung soll dem Körper Magnesium in zuträglichen Mengen zur Verfügung stellen.

Magnesiumaspartat ist das Salz der Aminosäure Asparaginsäure. Die Bioverfügbarkeit des reinen Magnesiums ist Studien zufolge eine der besten, die Wissenschaftler gemessen haben: 41 bis 45 %. 

Magnesiumglycinat ist das Salz der Aminosäure Glycin. Die Bindung an den Eiweißbaustein führt zu einer optimalen Aufnahme im Darm und schützt gleichzeitig die Schleimhäute. Glycin spielt auch im Stoffwechsel des Nervensystems eine Rolle als Neurotransmitter. Studien zufolge soll Magnesiumglycinat den erholsamen Schlaf fördern und damit zu einer gesteigerten Fitness tagsüber führen.

Magnesium-L-Threonat ist das Magnesium-Salz der Aminosäure Threonin. Der Wirkstoff erhöht nachweislich die Magnesium-Konzentration in der Zerebrospinal-Flüssigkeit („Hirnwasser“). Im Tierversuch konnte mit Magnesium-L-Threonat sogar der Verlust von  dopaminergen Fasern bei Morbus Parkinson gebremst werden (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6857673/).

Magnesiumtaurat ist das Magnesium-Salz einer schwefligen Säure, die im Stoffwechsel eine Rolle in der Gehirnentwicklung spielt. Die Verwendung von Magnesiumtaurat als Magnesium-Supplement ist wenig erforscht. Möglicherweise lohnt sich aber die Kombination mit Magnesium-L-Threonat.

Magnesiumlactat ist das Magnesium-Salz der Milchsäure und daher mit 12 % gut bioverfügbar.

Magnesiumstearat (E470b) dient in der Lebensmittel-Chemie als Trenn- und Fließmittel. Zur Magnesium-Aufstockung ist der Hilfsstoff nicht geeignet und sogar umstritten. Dieses Salz der Fettsäure Stearin könnte zu Unverträglichkeits-Reaktionen führen.   

Anorganische Magnesium-Verbindungen

Magnesiumoxid (MgO, „Magnesiumrost“) ist die einfachste Verbindung unter den Präparaten mit dem Erdalkali-Metall. MgO enthält mit 60 % den größten Massenanteil an Magnesium. Viele Jahre blieb die Substanz in Untersuchung unberücksichtigt. Im Jahr 2012 kam dann eine Vergleichs-Studie zu dem Ergebnis, dass MgO sogar dem Magnesiumcitrat überlegen ist (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22433473). Dies betrifft vor allem den cholesterinsenkenden Effekt und die Blutverdünnung, die in der Studie beim MgO besser abschnitten als beim Magnesiumcitrat. Als hochwirksames Antazidum (Magensäure reduzierendes Mittel) und als Abführmittel war MgO allerdings schon länger anerkannt. Die Resorptions-Rate beträgt  je nach Quelle zwischen 4 % und 46 % der oral aufgenommen Magnesium-Masse. Relativ hoch ist die Steigerung von 13 % der Magnesium-Konzentration von Mg durch MgO durch die roten Blutkörperchen.

Magnesiumcarbonat („Magnesiumkalk“, Dolomit) ist das Salz der Kohlensäure. Die Resorptions-Rate schwankt je nach Studie zwischen 15 % und 63 % des darin  enthaltenen Magnesiums. Wie viel davon in die roten Blutkörperchen gelangt oder die Blut-Hirn-Schranke überwindet, ist bisher ungewiss.  Magnesiumcarbonat eignet sich nach gängiger Meinung besonders als Antazidum.

Magnesiumsulfat (Bittersalz) ist ein Salz der Schwefelsäure. Das Mittel soll nur zeitweise als Abführmittel eingesetzt werden. Die Resorptions-Rate des reinen Magnesiums ist sehr niedrig. Als Infusion zählt Magnesiumsulfat zu den notfallmedizinisch essentiellen Pharmaka bei Herz-Komplikationen.

Magnesiumchlorid (MgCl2) erwies sich in Untersuchungen mit 12 % der aufgenommenen Menge als ähnlich gut resorbierbar wie organische Magnesium-Salze. Daher ist das Mineral eine Alternative beispielsweise zu Magnesiumlactat, wenn eine abführende Wirkung vermieden werden soll. 

Magnesiumhydroxid dient gemeinhin als Mittel gegen Sodbrennen. Die Resorption des reinen Magnesiums aus der Verbindung ist mit 4 % sehr niedrig.

Wie viel Magnesium ist sinnvoll?

Wenn Sie Magnesium oral supplementieren möchten, nehmen Sie maximal 300 mg täglich. Diese Angabe bezieht sich auf den Gehalt von Magnesium in den einzelnen Wirkstoffen des Nahrungsergänzungsmittels. In den organischen Magnesium-Verbindungen ist der Anteil des Erdalkali-Metalls geringer. Bevor Sie lange herumrechnen, beachten Sie am besten die Vorschriften des Herstellers. Berücksichtigen Sie dabei zwei Aspekte: Erstens ist die Dosierungs-Anleitung des Produzenten oft zu hoch angesetzt, sodass Sie lieber etwas weniger einnehmen. Zweitens nehmen Sie schon mit der Nahrung Magnesium auf, das zu den Mengen im Nahrungsergänzungsmittel noch hinzukommt. Also gilt: „Weniger ist mehr“.

Die Tages-Dosis ist des Weiteren abhängig von ihrer Lebenssituation, ob Sie etwa eine akute Krankheit durchleben oder sich davon erholen oder Leistungssport betreiben. Es ist empfehlenswert, mit dem Magnesium-Präparat immer auch erhöhte Kalium-Mengen über die Nahrung und zur Mahlzeit aufzunehmen.

Die häufigste Nebenwirkung von Magnesium ist Durchfall, oft verbunden mit Blähungen und Übelkeit. Dann kann ein Präparate-Wechsel Besserung erzielen oder eine Absenkung der Dosierung.

Je höher ihre Tages-Menge ist, umso mehr sollten Sie diese in Einzel-Dosierungen über den Tag verteilen. Legen sie aber die größte Menge in die Abendstunden, weil dann die entspannende und beruhigende Wirkung am besten zur Geltung kommt.

Da die unerwünschten Begleiterscheinungen vom Magen-Darm-Trakt ausgehen, ist ein Wechsel der Applikations-Form die beste Alternative. Bei äußerlicher Anwendung wird die Darm-Passage umgangen, sodass die Verdauungs-Organe nicht mehr irritiert werden.

Die Dosierung bei transdermaler Anwendung beträgt rund 800 mg Magnesium täglich. Dies wird mit der Einreibung von 2 ml Magnesium-Oil morgens und abends erreicht. Geeignete Stellen sind die Schultern, Arme, Oberschenkel und bei Wadenkrämpfen die Unterschenkel.

Auch in die Bauchhaut kann das Öl eingerieben werden. In den Achseln ist die Resorption wegen des dichten Besatzes mit Schweißdrüsen besonders effektiv. Dort wirkt Magnesium auch als Desodorant. Spraydosen sind mit Dosierungs-Anleitungen versehen, die über die Magnesium-Menge pro Hub informieren.

Vollbäder sind eine weitere Anwendungsmöglichkeit. Zwei 20-minütige Bäder (37° C) wöchentlich mit einem halben bis einem Gramm Magnesium-Flakes können eine Hypomagnesiämie gut beheben. Auch Fußbäder sind geeignet, allerdings muss die Magnesium-Konzentration hier etwas höher angesetzt werden (bis 5 %).

Die transdermale Resorption ist neben der Konzentration und der Einwirkdauer abhängig von der Hautdurchblutung, dem Feuchtigkeits-Status der Haut und der behandelten Hautfläche.

Welches Magnesium-Präparat ist denn sinnvoll?

Als ich den obigen Beitrag im Oktober 2017 im Newsletter brachte, hat dieser ein beträchtliches Echo hervorgerufen. Es gab eine ganze Reihe von Nachfragen nach weiteren Präparaten mit anderen Magnesium-Verbindungen, die in meinem Beitrag nicht erwähnt wurden. Und dies versuche ich jetzt einmal nachzuholen, auch wenn ich keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben möchte.

Nochmal zum Magnesiumchlorid

Es gab eine Reihe von Anfragen zum Magnesiumchlorid, Magnesiumöl und Magnesiumchlorid-Hexahydrat.

Magnesiumchlorid ist hierbei der „Oberbegriff“ für diese Verbindung. Unter natürlichen Bedingungen kommt Magnesiumchlorid als Hexahydrat (Bischofit MgCl2 • 6H2O) vor, was darauf hindeutet, dass diese Verbindung in der Lage ist, Wasser zu binden (hygroskopisch).

Beim Magnesiumöl handelt es sich um eine gesättigte Lösung von Magnesiumchlorid in Wasser. Mit der Sättigung erhält die Lösung eine ölige Konsistenz. Daher der Name „Öl“, obwohl es sich hier nicht um Öl im klassischen Sinne (flüssiges Fett) handelt. Dieses Öl wird bevorzugt zur transdermalen Aufnahme von Magnesium eingesetzt. Zum Magnesiumöl und der Aufnahme über die Haut gehe ich weiter unten gleich ausführlicher ein.

Ich wurde auch gefragt, ob es schädlich sei, Magnesiumöl einfach zu trinken, statt über das Einreiben auf der Haut zu sich zu nehmen?

Der Frager hatte eigentlich die Antwort bereits selber gegeben, als er in seiner Frage bemerkte, dass Magnesium „am effektivsten über die Haut aufgenommen wird.“ Die Aufnahme über die Haut (transdermal) gilt als die intensivste und schnellste Form der Resorption von Wirkstoffen. Es muss sichergestellt sein, dass der Wirkstoff selber oder über eine Trägersubstanz in der Lage ist, die Hautbarriere zu überwinden. Die Aufnahme über den Verdauungstrakt hat eine Reihe von biologisch bedingten „Nachteilen“.

Diese Nachteile ergeben sich aus den Schutzmechanismen, die im gesamten Verdauungsprozess und der sich anschließenden Resorption eingebaut sind. Denn biologisch gesehen gehört der Verdauungskanal noch zur Außenwelt. Die in ihm enthaltenen Stoffe werden dem Körper über die Resorption zugeführt, nachdem sie durch den Verdauungsprozess entsprechend aufbereitet worden sind. Und diese Resorption ist ein komplizierter Filterungsprozess, der bei der Darmschleimhaut beginnt und in der Leber endet. Damit ist der orale Konsum von Magnesiumöl ebenfalls diesem ganzen Prozedere unterworfen.

Bei einer Anwendung über die Haut wird dieser ganze Selektions- und Filterungsprozess umgangen und die Aufnahme ins Blut erfolgt viel rascher. Daher würde ich die Frage, ob es schädlich ist, Magnesiumöl oral einzunehmen, so beantworten: Es ist nicht schädlich, aber vollkommen unökonomisch. Die bessere Resorption erfolgt über die Haut. Wäre es schädlich, Magnesiumöl anzuwenden, dann würde der Schaden über die Haut viel höher und/oder schneller ausfallen als über eine orale Aufnahme.

3 transdermale Eintrittspforten

Die Haut ist ein Organ (übrigens unser größtes), das mit der Umgebung im Austausch steht. Sie gibt nicht nur Stoffe ab, sondern kann auch Gase (Sauerstoff) und gelöste Substanzen aufnehmen. Deswegen gelangen auch Mineralien über die Haut in den Blutkreislauf und andere Kompartimente.

So kann auch Magnesium auf 3 verschiedenen Wegen durch die Haut diffundieren. Hautzellen können die Ionen über die Zell-Membran ins Zellinnere einschleusen. Doch auch durch Zellzwischenräume kann das gelöste Mineral eindringen und befindet sich dann zunächst in sogenannten “interstitiellen Räumen”.

Die wahrscheinlich effektivste Aufnahme erfolgt jedoch durch die Haar-Follikel und Schweißdrüsen. Diese Hautanhangs-Organe verfügen über eine enorme Oberfläche ihrer feinsten Strukturen. Dabei ist eine Fähigkeit der Schweißdrüsen besonders bemerkenswert und erinnert an Funktionen der Niere.

Wie diese Ausscheidungs-Organe können auch Schweißdrüsen einmal ausgeschiedene Salze in einem nächsten Schritt wieder aufnehmen, “rückresorbieren”, wie der Physiologe sagt. Dazu haben die Zellen der Schweißdrüsengänge spezifische Transport-Proteine in den Zellmembranen, um Magnesium aktiv einzuschleusen. Dieser Mechanismus kommt uns für unsere Zwecke zunutze.

Deswegen kann die Frage nach dem Unterschied zwischen oraler (geschluckt) und transdermaler Aufnahme (über die Haut) eindeutig beantwortet werden: Die transdermale Resorption ist dem oralen Weg überlegen!

Die äußere Anwendung bietet noch einen weiteren Vorteil: Magnesium ist bei Muskelbeschwerden schneller am Zielort. Magnesium-Oil wird auf der Haut über einem Muskel aufgetragen und gelangt auf direktem Wege dorthin, wo das Mineral seine Wirkung entfalten soll.

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Transdermales Magnesium: Aufnahme über die Haut

Die folgende Grafik zeigt mögliche Wege, wie Magnesium über die Haut aufgenommen werden könnte:

haar

Es gibt praktisch nur wenige Arbeiten, bei der das Magnesium transdermal zugeführt wurde. Die wenigen Ausnahmen bestätigen die Regel. Eine amerikanische Arbeit aus dem Jahr 2015 (Effects of transdermal magnesium chloride on quality of life for patients with fibromyalgia: a feasibility study.) untersucht den Einsatz von transdermalem Magnesiumchlorid bei Patienten mit Fibromyalgie und den Einfluss auf die Lebensqualität der Teilnehmer. Die 24 Teilnehmer applizierten transdermales Magnesiumchlorid zweimal täglich auf Arme und Beine. Die Beobachtungsdauer war vier Wochen. Nach zwei und nach vier Wochen berichteten alle Teilnehmer über eine Verbesserung ihrer Symptome.

Mein Fazit: Diese Arbeit hat mit nur 24 Teilnehmern und ohne Placebokontrolle kaum signifikanten Aussagewert.

Effect of transdermal magnesium cream on serum and urinary magnesium levels in humans: A pilot study. Diese Arbeit von 2017 untersucht die Validität der Angaben, dass transdermales Magnesium besser resorbiert wird als orales. Dazu benutzten die Autoren eine Creme mit Magnesium-Kationen (Mg2 +). Die Anwendung von niedrigen Dosierungen (56 Milligramm Magnesium täglich) zeigte eine deutliche Zunahme der Magnesium-Konzentrationen im Blut und Urin. Statistisch signifikante Unterschiede jedoch gab es nur in einer Untergruppe, die aus „Nicht-Athleten“ bestand.

Wie es aussieht, scheint die Behauptung, dass der transdermale Weg der günstigere Weg im Vergleich zur oralen Aufnahme sei, noch keine wirklich wissenschaftlich abschließende Bestätigung erfahren hat. Daher widmeten sich im Juli 2017 eine Reihe von deutschen Ärzten/Wissenschaftlern der Frage, ob transdermales Magnesium Realität oder Mythos sei.

In der Studie: Myth or Reality-Transdermal Magnesium?, handelt sich zwar um eine sogenannte Metaanalyse, deren Ergebnis gleich im ersten Satz preisgegeben wird: „Die Propagierung von transdermalem Magnesium ist wissenschaftlich unbegründet.“

Aha. Die Autoren bestreiten nicht die Notwendigkeit der Beseitigung von Magnesium-Mängeln und die damit verbundenen physiologischen Störungen. Die Autoren behaupten, dass sich die orale Substitution als effektiv und sicher erwiesen habe. Und: die Autoren sehen in der Propagierung von Produkten zur transdermalen Applikation eine Form des Marketings, um Sprays, Badesalze etc. an den Mann bringen zu können. Die Studien, die bislang zu diesem Thema veröffentlicht worden sind, sind laut Aussagen der Autoren mehr eine Art „Anwendungsbeobachtung“ oder Studien mit einer Teilnehmerzahl von oft unter zehn Probanden, und damit statistisch ohne Aussagekraft.

Damit halten die Autoren die Behauptung, dass die transdermale Applikation der oralen überlegen sei, zwar für möglich, aber noch nicht ausreichend bewiesen. Für die orale Applikation dagegen gibt es ausreichend umfangreiche und aussagekräftige Arbeiten, die die Effektivität und Sicherheit der Supplementierung haben nachweisen können.

Die Arbeit Transdermal Absorption of Magnesium konnte den intrazellulären Anstieg der Magnesium-Konzentration nach transdermaler Aufnahme von Magnesiumchlorid belegen. Leider wurde die Studie nur an 20 Teilnehmern durchgeführt, sodass die Allgemeingültigkeit auch hier infrage gestellt wird.

Und dann noch diese Studie: A pilot study to dertermine the impact of transdermal magnesium treatment on serum levels and whole body. Diese Studie belegt ebenfalls die Aufnahme von Magnesiumchlorid durch äußere Applikation. Bereits nach einem viertel Jahr stieg die Magnesium-Versorgung der meisten Studien-Teilnehmer auf fast 60 % des Ausgangswertes. Die orale Gabe konnte ein vergleichbares Ergebnis erst nach 9 Monaten erzielen. Ein weiteres Resultat war die optimierte Relation von Calcium zu Magnesium sowie eine effektive Schwermetallentgiftung. Leider nahmen nur 9 Menschen an der Studie teil.

Die geringe Probanden-Zahl ist bedauerlicherweise ein Problem auch bei ähnlichen Arbeiten. Der Report on absorption of magnesium sulfate (Epsom salt) across the skin liefert mit 19 Teilnehmern ebenfalls keinen “wissenschaftlichen Beweis”, aber immerhin einen Hinweis auf die effektive Aufnahme über die Haut. In der Arbeit untersuchten Forscher den Magnesium-Gehalt von Blut und Urin nach Vollbädern, die eine Woche täglich mit einprozentiger Magnesium-Sulfat-Lösung durchgeführt wurden. Die Werte waren bei den meisten Teilnehmern deutlich angestiegen. Die besondere Rolle der Haar-Follikel bei der transdermalen Resorption des Minerals belegt die Studie Permeation of topically applied Magnesium ions through human skin is facilitated by hair follicels.

Magnesiumcitrat? Es gibt keine Arbeit, die Magnesiumcitrat diesbezüglich untersucht hätte, ganz im Gegensatz zu Arbeiten mit oral verabreichtem Citrat.

Grundsätzliches zu den Fragen und der Frage der Supplementierung mit Magnesium-Präparaten

Alle mir gestellten Fragen zielen mehr oder weniger darauf ab, zu bestimmen, welche Form der Magnesiumzufuhr die bessere ist für eine Supplementierung.

  • Ist Magnesiumchlorid besser als Magnesiumöl (obwohl beide praktisch identisch sind)?
  • Oder doch lieber Magnesiumcitrat?
  • Transdermal oder oral?
  • Und wie sieht es mit dem Hexahydrat aus?

Ein Leser übermittelte mir Links zu Webseiten, die Magnesiumbicarbonat als „ultimativen Mitochondrien-Cocktail“ anzubieten hatten.

Prinzipiell halte ich diese Fragen für rein akademisch. Wichtig bei einer Supplementierung ist, dass der Betroffene nicht Unmengen an Substanz schlucken muss, um eine ausreichend hohe systemische Konzentration aufbauen zu können.

Und die Frage nach der Sicherheit und Verträglichkeit muss beantwortet sein.

Ich sehe hier keine großen Unterschiede, wenn es um Magnesiumchlorid oder Magnesiumcitrat oder andere Darreichungsformen geht. Wie gesagt, Unterschiede sind rein akademisch. Im Yamedo-Forum haben wir auch eine Diskussion zur Anwendung und den Möglichkeiten von Magnesiumöl: https://www.yamedo.de/forum/thread/2932-magnesiumöl/

Aussagen wie „ultimative Heilungsmethoden für Mitochondrien“ und dergleichen lehne ich kategorisch ab. So wichtig Magnesium für den Organismus ist, Magnesium alleine ist nicht verantwortlich für all die Erkrankungen, mit denen wir uns heutzutage herumplagen müssen.

Von daher halte ich eine Supplementierung mit entsprechenden Produkten nur dann für notwendig, wenn ein entsprechender Mangel vorliegt, der mit solchen Produkten dann schnell und unkompliziert beseitigt werden kann.

Wie bereits in den Ausführungen beschrieben, sollte eine Supplementierung mit Magnesium-Präparaten nur dann in Betracht gezogen werden, „wenn es bestimmte Umstände erfordern“. Es gibt einen Indikationskatalog, der dies anzeigt. Basis der täglichen Zufuhr von Magnesium jedoch sollte eine entsprechend ausgewogene Ernährung mit reichlich Vitalstoffen sein.

Dies hat eine Reihe von Vorteilen:

Magnesium in natürlichen Nahrungsmitteln kommt in einer entsprechend biologisch-physiologisch aufbereiteten Form vor, die vom Organismus unproblematisch verwertet werden kann. Dies ist in der Regel bei den Supplementen ebenfalls der Fall.

Aber natürliche Nahrungsmittel enthalten nicht zu viel und nicht zu wenig an Magnesium. Bei den Supplementen besteht die Gefahr, zu viel Magnesium aufzunehmen. Gefährliche Nebenwirkungen sind allerdings erst ab 2.500 mg des Erdalkali-Metalls pro Tag zu erwarten. Dann sind Durchfall, Übelkeit und Erbrechen noch die harmlosesten Begleiterscheinungen, denn in Extremfällen kann es zu Lähmungen, Kreislauf-Problemen und sogar zu einem Herzstillstand kommen. In der wissenschaftlichen Literatur sind einzelne solcher Vorkommnisse beschrieben, die auf missbräuchliche Überdosierungen zurückzuführen sind. Dass zu viel Magnesium Schaden anrichtet, ist dann wahrscheinlicher, wenn eine Nierenschwäche vorliegt. Dann kann der Körper die überschüssigen Mengen nicht mehr ausscheiden.

Bei natürlichen Nahrungsmitteln ist eine Überdosierung so gut wie ausgeschlossen. Außerdem können diese Lebensmittel preiswerter sein als Nahrungsergänzungsmittel mit Magnesium.

Natürliche Nahrungsmittel enthalten mehr als nur Magnesium – ganz im Gegensatz zu Magnesium-Supplementen. Denn unser Organismus benötigt mehr als nur Magnesium in entsprechend ausreichenden Dosierungen. Um dem gerecht zu werden, gibt es keine andere Lösung als eine ausgeglichene biologische Ernährung. Denn unser Organismus benötigt Tausende von Nährstoffen, um optimal zu funktionieren. Und so etwas ist mit der Gabe von entsprechenden Supplementen absolut nicht zu gewährleisten.

Fazit

Von daher ist das beste Magnesium-Präparat eine ausgewogene Ernährung, was ich auch durch den Satz „Magnesium ist in allen ursprünglichen Lebensmitteln enthalten“ zum Ausdruck bringen wollte. Bedenken Sie bitte, dass beispielsweise Vollkornbrot den Magnesium-Speicher der roten Blutkörperchen besser auffüllt als jedes Nahrungsergänzungsmittel. Das haben wissenschaftliche Untersuchungen gezeigt.

Für ausgesprochene Mangelsituationen empfiehlt sich eine zeitlich begrenzte, orale Supplementierung mit Magnesiumspartat, wenn schnell eine maximale Aufnahme erzielt werden soll. Soll speziell das Gehirn optimal mit Magnesium versorgt werden, dann ist nach bisherigem Forschungsstand Magnesium-L-Threonat das Mittel der Wahl. Wie ich oben schon erwähnt habe, empfehle ich die Kombination von Magnesium-L-Threonat mit Magnesiumtaurat.

Aber auch die anderen organischen Säuren wie Magnesiumcitrat und Magnesiumlactat können eine gute Hilfe sein. Unter den anorganischen Supplementen sind Magnesiumchlorid und Magnesiumcarbonat die effektivsten. Nach Beseitigung des Magnesiummangels jedoch gibt es keinen Grund, diese Supplemente weiter einzunehmen.

Sollte nach dem Absetzen der Supplemente der Magnesiummangel wieder auftreten, ist dies ein Zeichen dafür, dass die Ernährung, aus welchem Grunde auch immer, einen eklatanten Magnesiummangel aufweist. Hier drängt sich zudem der Verdacht auf, dass die Ernährung auch noch andere Nährstoffmängel aufweist, nicht nur einen Magnesiummangel. Unter solchen Voraussetzungen nur den Magnesiummangel zu kurieren entspräche einer alternativen Form der Symptom-Behandlung, wie sie der Schulmedizin sonst eigen ist.

Und wie ich bereits im erwähnten Newsletter schrieb: Ich würde auch mal an die Kombination mit den entsprechenden Schüssler-Salzen denken, wie zum Beispiel dem Magnesium phosphoricum.

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Dieser Beitrag wurde letztmalig am 27.09.2022 überarbeitet und ergänzt.

 

 

René Gräber

René Gräber

Seit 1998 bin ich in eigener Naturheilpraxis tätig und begleite seitdem Patienten mit den unterschiedlichsten Beschwerden und Erkrankungen. Dabei spielen zahlreiche Vitalstoffe in der Behandlung eine Rolle, die in zahlreichen Fällen enorm helfen können.

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