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Bluthochdruck - Helfen Vitamin C und Magnesium?

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Bluthochdruck kann bei vielen Patienten zu einem gesteigerten Risiko für Arteriosklerose - also Ablagerungen in den Gefäßwänden - als auch zu deren Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfällen führen.

Nur wenigen Ärzten jedoch ist bekannt, wie effektiv ein erhöhter Blutdruck auch durch Vitalstoffe gesenkt werden kann. Zwar ist es auch möglich, den Bluthochdruck mit einer Gewichtsreduktion und regelmäßigem Sport zu verringern, doch betroffene Patienten mit Bluthochdruck können noch mehr tun. Aus dem Bereich der Vitalstoffe sorgen zum Beispiel Vitamin C und Magnesium dafür, dass diese zu einer Entspannung der Blutgefäße beitragen, was den Blutdruck senkt.

Zahlreiche Studien beweisen, dass Bluthochdruck-Patienten häufig an einem Magnesiummangel leiden (unter anderem www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26490130, www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9443780).

Die John-Hopkins-Universität in Baltimore/USA führte bereits im Jahre 2002 eine ausführliche Analyse der Wirkung von Magnesium auf den Bluthochdruck durch. Die Testergebnisse bestätigen, dass bereits bei einer täglichen Einnahme von 250 mg Magnesium der systolische (obere) Blutdruckwert um wenigstens 4,3 mm-Hg (Millimeter Quecksilbersäule) reduziert werden kann (www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12160191). Die blutdrucksenkende Wirkung von Magnesium wird unter anderem durch eine umfangreiche Metaanalyse aus dem Jahr 2012 gezeigt (www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22318649).

Manche Studien können diese Befunde allerdings nicht bestätigen (beispielsweise www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16856052), was sicherlich an den unterschiedlichen Versuchsbedingungen liegt. Möglicherweise muss die Magnesiumzufuhr recht hoch gewählt werden, um einen ausreichenden Effekt zu erzielen. Andererseits kann es aber auch sein, dass die Wirksamkeit von Magnesium direkt mit der Ursache des erhöhten Blutdrucks zusammenhängt. Denn wie es scheint führt die Gabe des Mineralstoffs bei Magnesiummangel zu einer Blutdrucksenkung, während sie bei Personen mit normalen Magnesiumwerten keine Verbesserung hervorruft (www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/6407598).

Bereits 1999, gelang Medizinern der Universität in Boston/USA eine Senkung der systolischen Werte der Bluthochdruckpatienten um durchschnittlich 13 mmHg – und das nur mit 500 mg täglich verabreichten Vitamin C (www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10636373). Eine mehrjährige amerikanische Studie mit über 240 Teilnehmerinnen zeigt außerdem, dass niedrige Vitamin-C-Werte mit einem erhöhten Blutdruck korrelieren (www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19091068).

Forscher gehen davon aus, dass Vitamin C die körpereigene Produktion von Stickstoffmonoxid (NO) verbessert (www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11022034). Unser Organismus nutzt diesen gasförmigen Signalstoff unter anderem, um Blutgefäße rasch zu erweitern. Durch die Erweiterung der Adern nimmt der Druck direkt ab.

Sollten Sie unter einem erhöhten Blutdruck leiden, so lohnt sich in jedem Fall die Konsultierung Ihres Therapeuten. Denn nur dieser kann eindeutig feststellen, ob sich die Anwendung von Vitalstoffe, wie Vitamin C und Magnesium, für Sie auszahlen wird. Bei der Mehrzahl aller Patienten trifft dies zu und in diesem Fall kann häufig vollständig auf die Verabreichung von Medikamenten verzichtet, oder eine Reduzierung der bisher verabreichten Menge erreicht werden.

Dieser Beitrag wurde letztmalig am 05.01.2016 aktualisiert.

 

 

 

 

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