B-Vitamine senken den Homocystein-Spiegel
Gefäßschäden haben viele Ursachen, ein unbekannter Risikofaktor ist dabei ein erhöhter Homocysteinspiegel.
Homocystein fällt im menschlichen Körper beim Abbau schwefelhaltiger Aminosäuren an, die etwa durch zu viel
fleischhaltiges Essen oder Rauchen in den Organismus gelangen.
Der Stoff wird normalerweise in der Leber entgiftet, allerdings läuft eine entsprechende Reaktion nur sehr
langsam ab, wenn im Organismus ein Mangel an den B-Vitaminen B6, B12 und Folsäure herrscht.
Die Einnahme entsprechender Präparate, die jene B-Vitamine enthalten, können den Homocysteinwert im Blut
erheblich senken und somit einen wertvollen Beitrag zur Gesundheit der Blutgefäße leisten. Ebenso unbekannt und
dennoch ein Risikofaktor ist auch das Lipoprotein a.
Es besteht aus Blutfetten wie etwa Cholesterin und anderen Eiweißstoffen und hat im Organismus die Aufgabe,
Schäden in den Gefäßwänden aufzuspüren und zu verschließen.
Ist der Wert an Lipoprotein a im Blut aber zu hoch, lagert es sich auch an unverletzten Gefäßwänden ab und
begünstigt so eine Arteriosklerose. Wirksam gegen einen zu hohen Lipoprotein-a-Spiegel sind vor allem Vitamin C und
das B-Vitamin Niacin sowie Omega-3-Fettsäuren, wie sie in Fischölkapseln vorkommen.
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