Das gute und das schlechte Vitamin E

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Da gibt es eine Form des Vitamin E, welche das Risiko für eine Entwicklung von Krebs erhöhen soll. Zwei andere Formen des Vitamin E dagegen können vor der Entwicklung von verbreiteten Krebserkrankungen, wie Prostatakrebs, Dickdarmkrebs, Lungenkrebs und Brustkrebs, schützen – zumindest meinen dies die Forscher dieser Untersuchung: http://cancerpreventionresearch.aacrjournals.org/content/early/2012/04/14/1940-6207.CAPR-12-0045 (Chung S. Yang et.al.: Does Vitamin E Prevent or Promote Cancer?)

Die „guten“ Formen des Vitamin E sind demnach das gamma-Tocopherol und das delta-Tocopherol, die man in Nüssen und Gemüseölen finden kann. Sie haben einen protektiven Effekt. Dagegen ist das alpha-Tocopherol, wie es öfters in Nahrungsergänzungsmitteln vorkommt, weniger günstig und erhöht das Risiko besonders für Prostatakrebs.

Nachdem es ein gerütteltes Maß an Verwirrung gab über die verschiedensten Ergebnisse von Vitamin-E-Studien, entdeckte das Team, dass die drei verschiedenen Formen jedes für sich deutlich unterschiedliche Wirkungen haben. Die beiden „guten“ Formen, gamma- und delta-Tocopherol aus Sojabohnen-, Raps- und Maisöl, sowie aus Pekannüssen, schwarzen Walnüssen und Sesamsamen, schützen vor Krebserkrankungen und können sogar das Wachstum von Tumoren in bereits erkrankten Patienten verlangsamen.

Jedoch erhöht die alpha-Form, wie sie auch in populären Frühstückscerealien, in Sonnenblumenöl und -samen häufig zu finden ist, das Risiko für die Entwicklung von Prostatakrebs in gesunden Männern.

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