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Phytoöstrogene
Aufgrund ihrer chemischen Struktur, die den körpereigenen Östrogenen (weibliche Hormone) sehr ähnlich ist,
bezeichnet man diese Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe auch als Phytoöstrogene. Sie kommen nur in ganz
bestimmten Pflanzen vor. Die Isoflavone aus Soja und die Lignane, die in Leinsamen vorkommen, sind die am besten
untersuchten Phytoöstrogene. Isoflavone sind hauptsächlich in Lebensmitteln auf Sojabasis z.B. in Sojabohnen,
Sojamilch, in Tofu oder Miso enthalten.
Besonders bei der Entstehung von hormonabhängigen Krebserkrankungen wie Brust- und Prostatakrebs spielt die
Ernährung eine große Rolle. Darauf basierend entwickelten führende Wissenschaftler, unterstützt von der Deutschen
Krebsgesellschaft, ein Programm zur diätetischen Prävention von Karzinomen:
„Diätetische Prävention des Mamma- und Prostatakarzinoms – Grundlagen und Praxis des Nutritional Cancer
Prevention (NCP)-Programms”.
Hierin empfehlen die Wissenschaftler u.a. eine tägliche. Aufnahme von 40 bis 50 mg Phytoöstrogenen. Diese Mengen
werden mit einer üblichen westeuropäischen Ernährung nicht erreicht. Der Durchschnittswert liegt bei etwa 3 mg pro
Tag. Hier würde sich eine tägliche Ergänzung der Ernährung auf Basis von Mikronährstoff-Produkten anbieten.
Des weiteren zeigten Untersuchungen eine Reduktion der Wechseljahresbeschwerden und weisen auf einen positiven
Einfluss hinsichtlich des Knochenstoffwechsels und Herz-Kreislauferkrankungen (z.B. Senkung des Cholesterins)
hin.
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