Dosierung von Vitamin A und D
Warum Sie bei Vitamin A und D die Höchstdosierung keinesfalls überschreiten sollten...
Bei der Einnahme von Vitaminen und Mineralstoffen müssen Sie normalerweise kaum mit
Nebenwirkungen rechnen - doch auch hier gilt es, die richtige Dosierung zu beachten. Schon Paracelsus prägte den
Satz: "Die Menge macht das Gift".
Während die wasserlöslichen Vitamine relativ gut ausgeschieden werden, reichern sich fettlösliche Vitamine -
aber auch einige Mineralstoffe wie z. B. Zink, Kupfer und Eisen - bei unsachgemäßer Dosierung im menschlichen
Organismus an. Hierbei spielen die fettlöslichen Vitamine A und Vitamin D eine besondere Rolle.
So kann die langfristige Einnahme von zu hoch dosierten Vitamin A Präparaten Hautveränderungen, Nervenschäden,
Skelett- und Leberschäden verursachen. Auch die meist reversiblen Erscheinungen wie Übelkeit, Kopfschmerzen und Gelenkschmerzen oder Haarausfall können die Folgen einer Überdosierung sein.
Wer über einen längeren Zeitraum eine Überdosis Vitamin D zu sich nimmt, riskiert eine Störung des
Calciumhaushaltes und Phosphatstoffwechsels. Das äußert sich in der Entkalkung von Zähnen und Knochen sowie
Ablagerungen in Nieren und Gefäßen. Nierensteine, Muskelschwäche und Herzrhythmusstörungen sind möglich.
Da dem Körper hauptsächlich über die Nahrung Vitamine
zugeführt werden, sollten die zusätzlich eingenommenen Vitaminpräparate auf keinen Fall die vom Hersteller
angegebene Tageshöchstmenge überschreiten.

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