Dosierung von Vitamin A und D

Warum Sie bei Vitamin A und D die Höchstdosierung keinesfalls überschreiten sollten...

Bei der Einnahme von Vitaminen und Mineralstoffen müssen Sie normalerweise kaum mit Nebenwirkungen rechnen - doch auch hier gilt es, die richtige Dosierung zu beachten. Schon Paracelsus prägte den Satz: "Die Menge macht das Gift".

Während die wasserlöslichen Vitamine relativ gut ausgeschieden werden, reichern sich fettlösliche Vitamine - aber auch einige Mineralstoffe wie z. B. Zink, Kupfer und Eisen - bei unsachgemäßer Dosierung im menschlichen Organismus an. Hierbei spielen die fettlöslichen Vitamine A und D eine besondere Rolle.

So kann die langfristige Einnahme von zu hoch dosierten Vitamin A Präparaten Hautveränderungen, Nerven-, Skelett- und Leberschäden verursachen. Auch die meist reversiblen Erscheinungen wie Übelkeit, Kopf- und Gelenkschmerzen oder Haarausfall können die Folgen einer Überdosierung sein.

Wer über einen längeren Zeitraum eine Überdosis Vitamin D zu sich nimmt, riskiert eine Störung des Calciumhaushaltes und Phosphatstoffwechsels. Das äußert sich in der Entkalkung von Zähnen und Knochen sowie Ablagerungen in Nieren und Gefäßen. Nierensteine, Muskelschwäche und Herzrhythmusstörungen sind möglich.

Da dem Körper hauptsächlich über die Nahrung Vitamine zugeführt werden, sollten die zusätzlich eingenommenen Vitaminpräparate auf keinen Fall die vom Hersteller angegebene Tageshöchstmenge überschreiten.

 

 

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Zitate...


"Altern ist eine Krankheit. Die menschliche Lebensdauer spiegelt einfach das Niveau von oxydativem Schaden durch Freie Radikale, der in Körperzellen akkumuliert. Wenn sich ein hoher Schaden akkumuliert hat, können die Zellen nicht mehr richtig weiterleben und geben einfach auf."
Earl Stadtmann, Altersforscher, National Institute of Health, USA


"So etwas wie eine Zauberkugel gibt es nicht. Es ist nicht das eine oder das andere Vitamin, auf das es ankommt; sie sind alle miteinander wichtig."
Dr. Gladys Block, University of California, Berkley, USA