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Theta-Defensine: Anwendung, Wirkung und Nutzen

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Diese Form der Defensine ist bei Menschen oder Menschenaffen so gut wie gar nicht vorhanden (Ausnahmen bestätigen die Regel). Sie sind jedoch integraler Bestandteil des Immunsystems von Rhesusaffen, Pavianen und einigen anderen Affenarten. Aufbau und Funktion der Theta-Defensine ist mit denen der Alpha-Defensine und der Beta-Defensine vergleichbar.

Ein wichtiger Unterschied jedoch ist die Länge der Theta-Defensine im Vergleich zu den beiden anderen Formen. Theta-Defensine werden aus einem „Vorgängerprotein“ (Precursor) „gebastelt“, das 76 Aminosäuren enthält. Für den Aufbau eines Theta-Defensins werden dann nur zweimal 9 Aminosäuren benötigt. Denn zwei dieser 9-Aminosäuren-Stränge werden zu einem ringförmigen Defensin mit 18 Aminosäuren zusammengefügt, welches, ähnlich wie die Alpha-Defensine und Beta-Defensine, durch 3 Disulfidbrücken stabilisiert wird.

Das Precusor-Protein wird von 4 Genorten kontrolliert, die 4 verschiedene Varianten bzw. Untereinheiten herstellen: A, B, C und D. Diese 4 Untereinheiten könnten theoretisch 10 verschieden Theta-Defensine aufbauen. In der Praxis jedoch werden nur 5 Varianten der Theta-Defensine produziert. Dies sind die Kombination von A und B (BTD-1), 2 mal B (BTD-2), 2 mal A (BTD-3), A und C (BTD-4) und A und D (BTD-7). Die Theta-Defensine kommen bei diesen Affen fast ausschließlich in den Leukozyten vor.

 

Dieser Beitrag wurde letztmalig am 10.12.2015 aktualisiert.