Schüssler Mineralstoffe

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Der Arzt Dr. Wilhelm Schüßler entwickelte im Jahr 1873 eine einfache und wirksame Therapie mit den sog. "Schüssler Mineralstoffen", die heute als Biochemie nach Dr. Schüßler bekannt ist.

Schüßler war Homöopath und fand die Therapie mit der klassischen Honöopathie sehr komplex und schwierig. Schüssler analysierte die Asche von Verstorbenen, die unter anderem vor Ihrem Tod auch an schweren chronischen Krankheiten gelitten haben.

Er kam zu der Erkenntnis, dass bei verschiedenen Krankheiten bestimmte Mineralstoffe im Körper fehlen. Er folgerte daraus, dass die Einnahme dieses Mineralstoffs zu Lebzeiten, diese Krankheit geheilt oder deren Leid zumindest gelindert hätte.

Dr. Schüßler fand insgesamt 12 Mineralstoffe mit denen er seine Patienten dann auch behandelte. Diese "Schüssler Mineralstoffe" oder auch Schüsslersalze genannt, sind aber nicht Mineralien im ursprünglichen Sinn.

Da Dr. Schüßler auch Homöopth war kombinierte er diese Erkenntnisse miteinander und bereitete die von ihm ausgewerteten Mineralien homöopathisch auf. Das ganze "potenzierte" er nach den Richtlinien von Samuel Hahnemann, dem Begründer der Homöopathie.

Somit sind die Schüssler Mineralstoffe weniger eine orthomolekulare Therapie, als eine homöopathische Behandlung.

Dennoch geht man in der Alternativen Medizin davon aus, dass durch die Gaben der Schüssler Mineralstoffe, die Aufnahme und Verteilung der Mineralstoffe im Körper ins Gleichgewicht gebracht wird.

Aus der Praxiserfahrung kann ich sagen, dass sich die Biochemie nach Schüßler und die orthomlekulare Therapie gut ergänzen können.