Vitalstoffe und Orthomolekulare Medizin
Vorteile von Vitalstoffen in der Medizin
Vitalstoffe für Gesundheit und Wohlergehen – was ist dran an der orthomolekularen Medizin? Der Vorteil von
Vitalstoffen, Vitaminen,
Mineralien und Spurenlemente liegt auf der Hand: Präparate sind zu
fairen Preisen in der Apotheke und in Drogerien erhältlich und helfen, teure und nebenwirkungsreiche Medikamente
einzusparen.
Auch ist in vielen Fällen eine einfache Selbstmedikation möglich. Mit Erfolg: Verschiedene Studien belegen, dass
sich Vitalstoffe positiv auf die Gesundheit und das Wohlbefinden des Menschen auswirken.
Wissenschaftler der kalifornischen Universität von Berkley haben herausgefunden, dass die Einnahme von
Acetyl-L-Carnitin und Alpha-Liponsäure der Alterung entgegenwirken kann. Ebenso zeigen Untersuchungen, dass die
richtige Nährstoffbalance das
Leben verlängern kann.
Eine Forschergruppe an der Universität von Texas schreibt den Vitalstoffen des Granatapfels Vorbeugung und Abbau
von Arterienverkalkungen zu. Und Vitamin C,
Vitamin E, Betakarotin eignen sich vielen
Jahren ideal zur Vorbeugung und Behandlung von bestimmten Herzkrankheiten. Das Besondere an vielen Präparaten ist, dass sie als Nahrungsergänzungs-
und nicht als Arzneimittel verkauft werden und die Werbung dafür keine medizinischen Indikationen und
Heilungsversprechen enthalten darf.
Andererseits gibt es auch Analysen die vor der Einnahme von Vitaminen waren. Mehr dazu in meinem Beitrag:
Nützen Vitamine wirklich?
Vorsicht ist jedoch immer vor findigen Firmen angebracht, die kombinierte Vitalstoffe für alles, gegen
alles und für jeden anpreisen. Viel zu oft wird dabei die Hoffnung auf Genesung geweckt.
Dieser Zwiespalt führt in vielen Fällen dazu, dass sich Ärzte und Therapeuten von den Vitalstoffen eher
distanzieren. Auch Krankenkassen tragen bisher keine Kosten für Vitalstoffe.
Man darf also gespannt sein, wie die orthomolekulare Medizin der Zukunft aussieht.
Wünschenswert wäre eine breite Akzeptanz unter Schulmedizinern und Therapeuten, aber auch unter
Alternativmedizinern als anerkannte Heil- und Therapiemöglichkeit.

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