Das sind die diskutierten Ursachen für Arteriosklerose
Als Arteriosklerose bezeichnet man die schleichende Verkalkung der Blutgefäße, die zu Herzinfarkten,
Schlaganfällen und Thrombosen führen kann.
Arteriosklerose ist eine der häufigsten Krankheiten Deutschlands, bei der sich im Laufe der Zeit immer mehr
Stoffwechselprodukte wie beispielsweise Cholesterin an den Wänden der Arterien ablagern und sie schließlich
verstopfen.
Arteriosklerose wird durch den modernen, oft ungesunden Lebenswandel begünstigt. Zu wenig Bewegung in Verbindung
mit zu fettigem, salzhaltigem oder zu süßem Essen beschleunigen die Verkalkung der Gefäße ebenso wie der Genuss von
Alkohol oder Nikotin.

Das abgelagerte Cholesterin wird vom Körper selbst gebildet, verstärkt
aber auch durch die Nahrung aufgenommen. Zu viele Kohlenhydrate und Fette lassen den Cholesterinwert ansteigen und
somit auch die Gefahr einer Arteriosklerose wachsen. Eine weitere Ursache für eine Verkalkung ist ein erhöhter
Homocystein-Wert, der auf die vermehrte Bildung von
schwefelhaltigen Aminosäuren zurückzuführen ist.
Diese entstehen durch den Genuss von zu viel Fleisch und Nikotin. Rauchen und eine falsche Ernährung sowie
verstärkter Alkoholgenuss erhöhen außerdem den Blutdruck, und auch dies kann längerfristig zu einer Arteriosklerose
führen.
Die Tendenz zur Arteriosklerose kann allerdings auch genetisch bedingt sein: eine vermehrte Bildung des
körpereigenen Bausteins Lipoprotein a, die ebenfalls zu den Auslösern
von Arteriosklerose gezählt wird, wird meist vererbt. Dabei beeinflusst das Lipoprotein die Blutgerinnung.
Ist der Wert hoch, gerinnt das Blut schneller, und die Wahrscheinlichkeit von Ablagerungen an den Gefäßwänden
erhöht sich. Grundsätzlich lassen sich die Ursachen einer Gefäßverkalkung aber vermeiden, etwa durch eine
ausreichende körperliche Betätigung oder eine gesündere, fett- und salzarme Ernährung sowie einen maßvollen Genuß
oder gar den Verzicht auf Alkohol und Zigaretten.
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