Bei Osteoporose sind nicht nur Kalzium und Vitamin D wichtig.
Für Menschen, die an Osteoporose leiden, gibt es neue ergänzende Erkenntnisse aus neueren Untersuchungen. Neben Vitamin D und Kalzium
benötigen die Knochen zum Aufbau einer stabilen Knochenmasse auch Vitamin K.
Die Knochenstabilität entsteht durch Osteocalcin, einer Eiweißverbindung, die sich mit der Hilfe von Vitamin K bildet und auch den
befürchteten Knochenabbau bei Osteoporose stoppen hilft.
Das universell einsetzbare Vitamin C hilft beim Knochenaufbau ebenfalls mit und gewinnt somit eine besondere Bedeutung auch in der Therapie
bei Osteoporose. Wer also an Osteoporose leidet, sollte zusammen mit seinem Therapeuten über die Einnahme beider Vitalstoffe sprechen.
Positiv unterstützend wirkt übrigens auch ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt. Ein wesentlicher Punkt ist auch die Bewegung, auf die
Menschen, die an Osteoporose leiden, auf gar keinen Fall verzichten dürfen. Bewegung hält die Zellen, die für den Knochenaufbau wichtig sind, in
Bewegung.
Diese Zellen heißen Osteoblasten und sie werden durch Bewegung stimuliert. Belastung durch Zug und Druck mittels kräftigendem Körpertraining
zeigt sehr gute Wirkung speziell auf die Röhrenknochen bei Osteoporose. In Fitness-Studios sind solche Trainings unter professioneller Anleitung
zu finden.
Im Körper wird das erhalten, was gebraucht wird und deshalb gibt die Belastung durch Bewegung dem Körper eindeutig die Information, dass neben
vielem anderen auch die stabile Knochensubstanz benötigt wird.
Hormontherapien sind nicht ratsam, auch wenn sie nach wie vor noch immer gerne verschrieben werden, was im Interesse der Pharmaindustrie
verständlich ist. Für den Menschen jedoch beinhaltet eine Hormontherapie ein starkes Brustkrebsrisiko.
|